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Oberstes Ziel bei LENTCH ist es, den Teilnehmern einen gezielten Förderunterricht im Rahmen des Schülerhortprogramms anzubieten. Darüber hinaus haben wir bereits mit 9 Holzhäusern und einem Steinhaus die Familiensituation verbessert. Mehr als zehn Familien stehen noch auf der Warteliste. Ein Bau scheitert bisher, weil die Grundstücksangelegenheiten noch nicht geklärt sind.
Beim Besuch von Hugo, Adriana und Gabi, drei TeilnehmerInnen bei LENTCH, und bei deren Mutter Maria, wurden wir konfrontiert mit der rauhen Wirklichkeit, dass ihre Strohhütte sich sehr stark geneigt hat. Die Nachbarn haben ein Holzhaus mit einer Bodenplatte gebaut und wohl dabei (ungewollt natürlich) das ganze Hüttchen in gefährliche Schieflage gebracht. Obwohl diese Familie noch nicht über eine Besitzurkunde ihres Grundstücks verfügt, müssen wir hier schnell handeln.

Dank der Reserven des Fördervereins LENTCH e.V. wird dies wohl auch möglich sein. Diesmal haben wir vor, nicht ein Holzhaus, sondern eine Konstruktion in Dry-Wall (Trocken-) Bauweise anzufertigen. Das ist zwar teurer, aber haltbarer. Mittlerweile liegt ein Kostenvoranschlag bei ca. 4.500 €.
Seit dem beschriebenen Besuch ist eine Woche vergangen. Wir haben bei einem erneuten Gespräch die Details des Neubaus besprochen und auch die Wünsche der Familie eingeholt. Glücklicherweise ist der Nachbar einer Hütte (drei Häuser weiter) vorübergehend in Lima und hat die Familie von Maria gebeten, seine Hütte zu behüten. Das trifft sich wunderbar, denn die Strohhütte von Maria hat sich erneut geneigt. In den nächsten Tagen werden sie aus ihrem bisherigen Häuschen ausziehen und damit auch die Gefahrenzone verlassen. Vorübergehend können sie in das Strohhaus des Nachbarn einziehen. So gewinnen wir Zeit, um den Neubau gut zu planen und durchzuführen.
Da Maria die Ausbildung zur Köchin beendet hat (es fehlt nur noch der Abschlußkurs) haben wir im Neubau 18 m2 für ein kleines Restaurant vorgesehen. Nach Möglichkeit werden wir das auf 30 m2 vergrößern, damit mehr Platz für Gäste entstehen kann. Ein Mittagessen für 1,50 Euro wird gerne gegessen. Im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ wäre also ein kleines Restaurant eine gute Möglichkeit, selbst den Unterhalt für die Familie zu verdienen.
Weitere Informationen werden folgen.

Danke für alle Unterstützung
Michael Stockinger, Projektleiter bei LENTCH

Teilnahme an der internationalen Aktion:

It's time to talk

Ein Überblick über die Arbeit von Lentch

in 2016

Marco

Auf seinem Weg zur Arbeit auf dem Friedhof