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Liebe Freunde und Unterstützer in Deutschland, liebe LeserInnen,

Vom 28.01. bis 15.02.2013 organsierte LENTCH die Sommerschule, in diesem Jahr bereits zum 7. Mal! Ungefähr 30 Kinder und Jugendliche haben teilgenommen. Über die Hälfte kamen fast immer.

Die Sommerschule und das ganzjährige Schülerhortprogramm bilden die Achse der Arbeit in LENTCH. Die große Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen haben das Schuljahr geschafft. Gerade aber in den letzten Monaten des alten Jahres durchlebten verschiedene Familien eine Zeit mit größeren Schwierigkeiten, die dazu geführten haben, dass einige nur noch unregelmäßig oder gar nicht mehr zur Schule gingen. Das bereitet uns große Sorgen, mitansehen zu müssen, wie bisher „sehr brave Mädchen“ mit 14 Jahren sich zu einem ganz anderen Menschen entwickeln (aufgrund von schlechtem Umgang etc.). Aber wir sind machtlos, wenn die Eltern sich nicht oder nicht genug um ihre Kinder sorgen. Wir versuchen, alle Familien zu begleiten, vor allem, wo die Not und die Schwierigkeiten am größten sind. Es bleibt nur eins: die Arbeit von LENTCH zu intensivieren. Ein Nachtrag: Aufgrund des Streiks im vergangenen Jahr wurde das Schuljahr verlängert, in einigen Schulen bis über Weihnachten hinaus. Drei Jungs von LENTCH, Grundschüler, hatten im November plötzlichen einen Leistungsabfall und mussten Prüfungen nachholen. Marlene, Mitarbeiterin von LENTCH, arbeitete intensiv mit den Kindern; die Mutter hat auch mitgeholfen und ihre Jungs sehr zeitig geweckt, damit sie lernen – und siehe da: alle drei haben die Nachholprüfungen im Januar geschafft und können ins nächste Schuljahr wechseln. Eine kleine Erfolgsgeschichte!

Wir dürfen eben nicht übersehen, dass die große Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen von LENTCH mit großer Freude und auch Erfolg am Schülerhortprogramm teilnimmt und auch an der Sommerschule. Der „Renner“ war in diesem Jahr der Computerunterricht. Wie auf den Fotos zu sehen ist, waren sie Feuer und Flamme für dieses für sie noch neues Medium. Wären die Jugendlichen auch so begeistert für die schwierigen Fächer Mathematik und Kommunikation. Der Stundenplan der Sekundarstufe überschneidet sich leider mit unserem Schülerhortprogramm während des Jahres. Wir sehen aber die Notwendigkeit, besonders die Jugendlichen in der Sekundarstufe zu begleiten. Das neue Haus von Ornela und Tatiana (siehe vorigen Artikel) kann uns als „Außenstation“ von LENTCH dienen, um dort Nachhilfeunterricht zu erteilen für die beiden und für weitere Schüler, die auf diesem Hügel wohnen.

Sport und Freizeit ist bei LENTCH sehr wichtig. Einmal mehr haben wir die Erfahrung gemacht, wie gut den Kindern und Jugendlichen die Zeit im LENTCH-GELÄNDE tut, denn sie wohnen im Wüstensand! Da ist ein Rasen (für Fußball oder Volleyball) etwas ganz Besonderes, ganz zu schweigen vom Kinderschwimmbecken, das wieder sehr begehrt war. Bilder von der „Kopfhautbehandlung zur Bekämpfung der Läuse“ habe ich lieber nicht ins Internet gestellt. Vor der Schwimmbadbenutzung wurde allen Kindern und Jugendlichen ein Mittel auf die Haare geträufelt, mit einer Plastiktüte für einige Zeit des Einwirkens unterstützt, damit dann auch alle frei von Läusen ins Schwimmbecken konnten. Einer Familie, die im Wüstensand wohnt und nur einen Eimer Wasser für den Tag hat, kann man „mangelnde Hygiene“ natürlich nicht vorwerfen. Umso notweniger ist, für alle Familien eine halbwegs gute Wohnung mit Wasser zu ermöglichen. Daran arbeiten wir.

Danke an die Vorsitzende, Elizabeth, und an alle MitarbeiterInnen.

Danke an alle Freunde aus Deutschland, die diese Sommerschule und das gesamte Programm von LENTCH ermöglichen. In diesem Jahr hat uns auch eine lokale Gruppe von Herbalife beim Kauf der Schulmaterialien unterstützt.

Die Kinder und Jugendlichen bedanken sich mit ihrem Lächeln!

Teilnahme an der internationalen Aktion:

It's time to talk

Ein Überblick über die Arbeit von Lentch

in 2016

Marco

Auf seinem Weg zur Arbeit auf dem Friedhof

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