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Liebe Freunde und Förderer

Mit großer Freude konnten wir am 16.12. im Rahmen unserer Weihnachtsfeier bei LENTCH unser neues Gebäude eröffnen. Zur Segnung kam ein guter Freund von uns und ein enger Mitarbeiter des Bischofs, P. Jaume.
Die Kinder und Jugendlichen, die Mütter und das ganze Team bedanken sich sehr für Eure Unterstützung.
Ohne die 10 % vom Förderverein (90 % kamen vom Kindermissionswerk) wäre dieses Gebäude nicht möglich geworden.

Es gefällt uns sehr – wir hoffen, auch Euch. Für die Interessierten einige Fotos vom Bau, die sicher etwas anders aussehen als in Deutschland. Wir haben den Bau selbst geleitet: Roman Castillo, der zweite Vorsitzende, war für die technische Seite zuständig; er hat, so gut es ging – stundenweise am Bau mitgearbeitet und so die gute Arbeit gewährleistet. Wir beide haben alle Ausgaben selbst getätigt. Wo es möglich war, haben wir gute Qualität zu günstigen Preisen gekauft, so daß wir im Kostenvoranschlag bleiben konnten, obwohl der Architekt den ersten Kostenvoranschlag mit 100.000 S/. Ohne Mehrwertsteuer angesetzt hat; der Bauingenieur, den wir zur technischen Beratung beauftragt haben, hatte diesen Voranschlag allerdings mit Mehrwertsteuer erstellt, So daß uns wertvolle 18 % gefehlt haben. Trotzdem haben wir es geschafft, und das erfüllt uns mit Freude.
Es ist also kein Spenden-Euro schlecht oder unnütz eingesetzt worden, sondern notwendig und gezielt.
Die Duschen haben warmes Wasser. Jetzt befinden wir uns zwar so gut wie im Sommer, aber von April bis November kann es sehr kühl werden. Und da die Kinder und Jugendlichen ja kein Wasser zu Hause haben (auch kein Abwasser!), sind sie besonders glücklich über die Duschen mit warmem Wasser, damit sie sich wenigstens bei uns gründlich waschen können.
Perú ist Erdbebengebiet und hat ca. 2.000 Erdstöße jährlich. Die meisten werden nur mit den Meßgeräten der dafür zuständigen Institutionen gemessen. Aber ca. 20 kräftige Erdstöße im Jahr spüren wir deutlich. Und das macht sich an den Gebäuden bemerkbar. Fast alle haben Risse. Fast alle haben Wasserschäden, da die Rohrleitungen diese Gewalt nicht aushalten. Deshalb haben wir alle Rohrleitungen nicht „unter Putz“ gelegt, sondern auf die Wand. Dann kann im Reparaturfalle schnell und leicht der Schaden behoben werden.
Eigentlich hätten wir schon vor Monaten fertig sein können, aber der Schreiner wurde mitten in der Erstellung der Toilettenkabinen ernstlich krank, so daß er uns hängen ließ. Jetzt ist aber alles fertig.

Im Rundbrief hatte ich von den Auswirkungen des Klimafenomens berichtet, das sich im März mit sehr starken Regenfällen bemerkbar gemacht hat. Regen heißt bei uns an der Küste große Schäden, denn kein Dach ist gegen Regen geschützt. Bis heute werden Flachdächer gebaut.
So auch bei uns in LENTCH, da die Pläne ja vorher erstellt waren. Wir haben deshalb bei der Abrechnung dieser Konstruktion an das Kindermissionswerk die Bitte gerichtet, ob nicht noch eine kleine Anschlussfinanzierung möglich wäre, damit wir ein Dach darüber bauen könnten. Da könnten mit relativ einfachen Mitteln 2 Schulräume entstehen (oder Mehrzweckräume oder Büros). Und der Neubau wäre geschützt. Wenn nicht, müssen wir aus den Reserven des Fördervereins schauen, was sich zum Schutz des Neubaus regeln läßt.

Ihr seht, es gibt immer Überraschungen. Keiner konnte es in Chimbote für möglich halten, daß es mal so viel regnet (6 Stunden!).
Da wir den Plan haben, uns in Schule zu verwandeln, brauchen wir auch in Zukunft weitere Unterstützung aus Deutschland.
Wir hoffen sehr, weiterhin mit Euch rechnen zu können. Bitte auch viel Werbung machen!
Danke für alles!

Liebe Grüße im Namen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien,
im Namen des Vorstands und der MitarbeiterInnen

In großer und dankbarer Verbundenheit

Michael Stockinger

Einweihungsfeier

 

Baudokumentation

 

Teilnahme an der internationalen Aktion:

It's time to talk

Ein Überblick über die Arbeit von Lentch

in 2016

Marco

Auf seinem Weg zur Arbeit auf dem Friedhof

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